Der Gewinner hat sich mit folgenden Merkmalen qualifiziert:
Die sich um die rechte obere Ecke windende Wortmarke (?) mit krummen Buchstaben, ungleichmäßiger Verzerrung, dem gescheiterten Versuch eines Perspektiv-(3D)-Effekts, ingesamt mit der Anmutung eines Schultheaterplakats aus den 80ern, handgemalt in der 10. Klasse
Das für Architekten typische Alles-in-kleine-Kästchen-quetschende Layout, mit fest eingestellten Abmessungen der Kästchen
Erzwungener Blocksatz (Anwärter auf den Weltrekord für den schlimmsten erzwungenen Blocksatz: das Adress- und Kontakt-Kästchen in der rechten oberen Ecke)
Frames
Durchgehende, dann aber doch nicht konsequent eingehaltene Großschreibung
Eine Subnavigation, bei der man auf winzige Bild-Icons klicken darf, um auf gut Glück herauszufinden, wohin der Link führt
Subcontent, der sich, per JavaScript gesteuert, vollständig in Pop-Up-Fenstern öffnet
Beschreibender Text im Subcontent besteht aus ins Bild gerendertem Text (also nicht durch Suchmaschinen indizierbar)
CSS-Mouseovers auf den Links, bei denen die Links fett und damit breiter werden
Fazit: diese Website wäre 1998 schon so richtig schlecht gewesen. Dringender Beratungsbedarf, nicht nur fürs Design. Eine grundlegende Beratung in PR-Fragen wäre sicher auch angebracht, wenn man sieht, wie das Büro z. B. damit wirbt, bei einem Wettbewerb leer ausgegangen zu sein (Unter Büro > Aktuell > »Leider nichts!«)